Arch Vorbereitungen

15. Juli 2009 | Von | Kategorie: Linux, Neuigkeiten

Wir beginnen mit den Vorbereitungen für die Arch Installation.

Ich möchte vorher noch mal anmerken das es sich bei Arch wirklich um das „reine“ Basissystem handelt, keine fertige desktopbereite Distribution mit der sofort alles Mögliche angestellt werden kann.  Damit wir E-Mails abrufen, im Internet surfen, Musik hören und die ganzen anderen Spielereien nutzen können bedarf es ein wenig mehr nach der Installation.

 

Vorbereitung:

Ein geeignetes System, die Ressourcen spielen dabei weniger eine Rolle, je nachdem welche Anforderungen man an das System hat muss es halt mehr oder weniger Leistungsstark sein, das gilt für die CPU, den RAM oder auch HDD Kapazität sowie GPU.

Ich selber habe es für meine Anleitungen über die VM-Ware (Virtuelle Maschine) gemacht und die HDD auf 8GB Speicher begrenzt.

Eventuell solltet ihr für eure erste Installation, wenn ihr noch nie mit einem anderem System als Windows gearbeitet habt, auf einer virtuellen Maschine ausprobiere. Das ein Programm welches in dem bestehen Windows eine virtuellen PC erstellt. Damit seid ihr auf jedenfall auf der sicheren Seite falls etwas daneben geht ist nur die virtuelle Maschine hinüber…..

http://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelle_Maschine hier gibt es kleine Erläuterung für VM und auch Links weiter unten auf der Webseite.

Falls ihr so den Sprung wagen wollt, besorgt euch ein zweit PC, wenn nicht vohanden um eventuell mal im Internet Hilfe suchen zu können, oder druck euch folgende Anleitungen aus :-)

 

Medium:

Wir haben sämtliche möglichen Installationsmedium die in der heutigen Zeit zur Verfügung stehen. Ich selbe nutze für solch Experimente mittlerweile einen USB Stick um dem ganzen „gebrenne“ ein wenig vorzubeugen, geht außerdem schneller und ist flexibler und nicht so anfällig wie CDs oder DVDs.

Nun stehen uns verschiedene Quellen zu Auswahl, dabei ist es wichtig zu wissen, welche Prozessor Architektur habe ich und würde ich gern benutzen. I686 für 32-Bit Prozessoren oder x86-64 für 64-Bit Prozessoren.

Nachdem wir diese Entscheidung getroffen habe gibt es eine letzte wichtige Frage, besitze ich eine Internetanbindung oder soll alles lokal vom Installationsmedium passieren. Es ist eine Frage der Aktualität und der Größe, denn während ein ftp-Images nur ~150MB hat, ist ein core-Images um einiges größer mit ~340MB.

Ich sollte noch erwähnen das sich ein ftp-Image die erforderlichen neusten Pakete bei der Installation aus dem Netz besorgt, wobei beim core-Image halt die letzten Systempakete enthält, welche sich aber natülich nachträglich über das Internet aktualisieren lassen.

Für ein ftp-Image solltet ihr für die  Installation folgende Daten zu Hand haben:
Ist ein DHCP Server aktiv der euch eine automatische IP zuteilt oder benutzt ihr eine statische IP (siehe folgende Angaben als Beispiel)
IP: 192.168.200.125
Router/Gateway: 192.168.200.1
Broadcast: 192.168.200.255
DNS: 192.168.200.1

 

Sollte es zu Probleme mit dem Grub Boot-Loader kommen, werden noch alternative Images mit Isolinux als Boot-Loadern angeboten.
Ein Boot-Loader ist eine Software welche dafür sorgt, dass ihr nach dem Start eures PCs die installierten Betriebssysteme erkennt und euch eine Auswahl zu starten bereithält.

Nachdem wir uns den ersten Fragen gestellt haben und Antworten erörtert haben besorgen wir uns das Grundsystem auf folgender Webseite:

http://wiki.archlinux.de/?title=Download

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Datum: Mittwoch, 15. Juli 2009 16:30
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